
Herzlich Willkommen bei uns im Teddybär – Spital
Ob ein Krankenhausbesuch der Großeltern, eine Erkrankung im familiären Umfeld oder der bevorstehende Arztbesuch für die Jahreskontrolle – die meisten Kinder kommen schon früh mit dem Gesundheitswesen in Kontakt.
Doch sind wir ehrlich, wer geht schon gerne zum Arzt?
Gerade Kinder fürchten sich oft vor Arztbesuchen, da sie meistens nicht genau wissen, was auf sie zukommt. Die Folge davon kennen wohl viele Eltern: Geschrei, Tränen und nicht selten Verzweiflung aller Beteiligten.
Um dem vorzubeugen, bieten wir im Krankenhaus Sterzing in Zusammenarbeit mit der Pädiatrie, dem Weißen Kreuz und den Comedicus Clowns das Projekt „Teddybär – Spital“ an. Das Projekt wird im heurigen Schuljahr 2025/26 von den Raiffeisenkassen Freienfeld und Wipptal finanziell mit einem Teddybär Maskottchen unterstützt, welches jedes Kind/ jede Familie als Geschenk bekommt.
Die Idee und ebenso das Ziel dieses Projektes sollen sein, Kindern auf spielerische Art und Weise die Angst vor Ärzt*innen und Krankenhäusern zu nehmen, in Kontakt mit der Medizin zu treten, Vertrauen zu schaffen und dabei auch eine gewisse Neugier zu wecken, sodass schließlich ein Krankenhausbesuch mit positiven Assoziationen verbunden wird.
Beschreibung:
Beim Besuch im Krankenhaus Sterzing erleben die Kinder zusammen mit ihren ,,kranken’’ Plüschtieren den Krankenhausalltag hautnah mit.
Dabei schlüpfen die Kinder in die Rolle der Eltern und die Ärzt*innen werden zu Plüschtierärzt*innen, den sogenannten Dr. Teds, welche sich mit viel Engagement um das Wohl der kranken Plüschtiere kümmern. Dadurch erleben die Kinder eine angstfreie Arzt-Patient*In Situation, ohne selbst Patient*in zu sein. Die Kinder und ihre Plüschtiere durchlaufen dabei dieselben Schritte wie bei einer Konsultation in der Kinderambulanz.
- Zuerst wird eine genaue Anamnese erhoben und abgeklärt, ob das Plüschtier zum Beispiel erkältet ist, es über Bauchschmerzen klagt, Ohrenweh hat oder gar beim Sport verunfallt ist. (Anamneseblatt)
Anschließend werden die passenden Untersuchungen durchgeführt.
- Das Teddyblut kommt zuerst ins Labor und wird untersucht, dann wird der Teddyurin in einem Becher überprüft.
- In der diagnostischen Bildgebung wird mit selbst gebastelten Röntgen-, MRI-, und Ultraschallgeräten nach der Erkrankungsursache der Stofftiere gesucht,
- damit diese anschließend korrekt gegipst oder operiert werden können.
èDie Kinder helfen dabei mit und sollen möglichst viele Untersuchungen selbst durchführen können.
- Zum Schluss dürfen die Kinder auch den Rettungswagen des Weißen Kreuzes besichtigen, wo die Einsatzkräfte interessante Informationen vermitteln, und Fragen der Kinder beantworten.
Unser gemeinsames Ziel ist es, die Kinder am Ende mit einem Lächeln und einem gut versorgten Plüschtier nach Hause zu verabschieden.
