Einbindung, Entstehung und Ablauf des Pilotprojekts „PediBus“

 

Im Herbst 2024 ergriff die Gemeinde Sterzing auf Initiative von Stadtkommandant Egon Bernabè die Chance, sich beim Mobilitätsprojekt „Mobility For Future“ (getragen vom Regional Management LAG Pustertal, RMP) als Pilotgemeinde zu bewerben – mit dem Ziel, gemeinsam mit der Grundschule Dr. J. Rampold eine sichere und nachhaltige Lösung für den Schulweg zu entwickeln. Die Bewerbung war erfolgreich. Nach ersten Gesprächen wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, bestehend aus:  Direktorin Evi Volgger, Vizedirektorin Ulrike Thaler, Kommandant Egon Bernabè, Koordinatorin für Nachhaltigkeit Karin Mühlsteiger, Bürgermeister Peter Volgger, den Stadträten Chiara Martorelli und Benno Egger sowie Vivian Plank, Vertreter des RMP.

 

Interviews

In einem partizipativen Prozess wurden die Eltern mithilfe von Interviews (durchgeführt von Schülerinnen und Schülern unterstützt durch Karin Mühlsteiger und  die Stadtpolizei) und einer Online-Umfrage für Eltern und Lehrpersonen (organisiert von Ulrike Thaler mit Unterstützung des RMP) eingebunden. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die Eltern empfanden den Autoverkehr vor der Schule als:

  • Sicherheitsrisiko,
  • Stressfaktor
  • Ursache alltäglicher Hektik

bedingt durch Unübersichtlichkeit, Zeitdruck, Gefahrensituationen und das hohe Verkehrsaufkommen.

 

PediBus

Als Reaktion auf diese Rückmeldungen entwickelten Stadtpolizei, Gemeinde, Schule und RMP gemeinsam den PediBus: eine sichere und fest etablierte Gehgruppe, die die wichtigsten Schülerwege bündelt. Die 3 Linienführungen basieren auf den Ergebnissen der Online-Umfrage; die Farbgestaltung wurde in kreativer Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern (begleitet von Karin Mühlsteiger) ausgearbeitet. Stadtkommandant Bernabè war für die Erstellung der digitalen Karten, das Branding und das Projektlogo verantwortlich – mit fachlicher Unterstützung des RMP. Stadträtin Chiara Martorelli kümmerte sich um die kommunikativen Pressemeldungen in Zusammenarbeit mit Ulrike Thaler, während Benno Egger die Installation und Organisation der Haltestellen entlang der Linien übernahm. Die grafische Gestaltung der Haltestellen wurde von der Rosskopf Gmbh unterstützt, der mit einem wertvollen Beitrag zur visuellen Umsetzung des Projekts beitrug.

 

Beginn des PediBuses

In mehreren gemeinsamen Sitzungen wurde das Projekt weiter konkretisiert. Der offizielle Start ist für Dienstag, 9. September 2025 geplant – in Verbindung mit dem schulischen Begleitprojekt „Lauf um die Welt“ von Frau Mühlsteiger.

 

Ziel des Projektes

Ziel ist es, Eltern im morgendlichen Schulrhythmus zu entlasten, den Verkehr vor der Schule nachhaltig zu reduzieren und dadurch täglich mehr Ruhe, Sicherheit und gemeinsame Zeit zu ermöglichen.

 

Das Regional Management LAG Pustertal begleitete die Initiative als koordinierende Stelle des Gesamtprojekts. Es stellte der Arbeitsgruppe technische Werkzeuge zur Verfügung, unterstützte bei der Entwicklung und brachte wertvolles Fachwissen in die Projektgestaltung ein.

 

Weitere Informationen zum Gesamt Projekt “Mobility for Future”:

https://www.rm-pustertal.eu/de/mobility-for-future-m4f